Gedicht sucht Blues

Die Texte von Bluessongs bilden häufig individuelle wie auch kollektive Erfahrungen mit Unterdrückung, Benachteiligung, Verlust und Kränkung ab. Die Geschichten berühren uns im Verbund mit Melodie, Rhythmus, Instrumentierung und Interpretation. In der Lyrik müssen die Worte alleine und in der Beziehung zueinander „klingen“.

Wie fühlt sich das nun an, wenn wir Gedicht und Bluessong wie auf einer „Dating-Plattform“ zueinanderführen? Kribbelt, prickelt, knistert da was? Entstehen da Liebesbeziehungen oder nur Interessengemeinschaften oder nur „vergebliche Liebesmüh“?

Wir probieren das aus und zeigen hier eine Auswahl aus maximal 15 Beiträgen der neu begonnenen Reihe „Gedicht sucht Blues“. Die neuen Beiträge erscheinen jeweils wöchentlich auf der Seite „Der Bluessong im Vergleich/on stage“.

ode an niemand (Hans Magnus Enzensberger & Tom Waits)

anspruch haltung (Silke Andrea Schuemmer & Johnny Copeland)

so wir einmal geister wären (Helmut Krausser & Roy Gaines)